Glasflügel Standard Libelle H-201B

Spezifikationen

  • Konstrukteur: Ing. Eugen Hänle & Dipl.Ing. Wolfgang Hütter (ein Österreicher)
  • Hersteller: Glasflügel/Schlattstall
  • Gebaut: 601
  • Aufbau: Glasfaser/Conticell
  • Profil: Wortmann FX 66-17 A II-182
  • Spannweite:  15 m
  • Länge: 6,20 m
  • Flügelfläche: 9,8 m²
  • Streckung: 23
  • Leermasse: ab 185 kg
  • max. Flugmasse: 350 kg (mit Wasserballast)
  • Flächenbelastung: 26,5 kg/m² bis 35,7 kg/m²
  • Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h 
  • beste Gleitzahl: 38 bei 81 km/h
  • geringste Sinkgeschwindigkeit: 0,68 m/s bei 70 km/h
  • Wettbewerbsklasse: Club mit Index 98
  • Umbaumöglichkeiten: Spreizklappen, 17m-Ansteckflügel, Winglets, Rumpf-Flügelübergang

Geschichte (Quelle)

Die H-201 Standard Libelle war ein Nachkömmling der erfolgreichen Offenen Klasse Libelle H-301, die 1964 als erstes Vollkunstoff- Flugzeug für die Serie zugelassen wurde. Seit der Einführung der H-201 1969 wurden zahlreiche Verbesserungen durchgeführt, so die später nur noch oberseitigen Bremsklappen vergrößert, und statt Balsa wurde Conticell als Stützstoff für den Flügel verwendet. 

Ab Werknummer 12 gab es ein größeres Höhenruder mit Federtrimmung, später ein Wasserballastsytem mit rund 50 Liter, sowie ein höheres maximales Abfluggewicht und eine höhere Endgeschwindigkeit (250kmh). 

Die Haltbarkeit dieser Glasflügel-Konstruktion wurde bewiesen, als bei einem Flügeltest nach einer simulierten Lebensdauer von 41.000 Stunden keinerlei strukturelle Veränderungen festzustellen war.  Basierend auf diesen Testresultaten wurde die Zulassung später auf 12.000 Stunden erhöht.